Warum es Ballonfahren und nicht Ballonfliegen heißt.

Wenn man einen Ballon in der Luft sieht, fragen sich viele Personen warm es denn eigentlich "Ballonfahren" und nicht "Ballonfliegen" heißt. Im Grunde gibt es einige Erklärungen warum es Ballonfahrt heisst, die wir im Folgenden erzählen möchten und Licht ins Dunkle bringen wollen. Zunächst gibt es eine physikalische Begründung, die sich aus einem Gesetz der Physik ableitet: "Alles was leichter ist als Luft, das fährt". Die Luft, die unten steht, ist leichter als die Luft oben drüber. Da heiße Luft leichter ist, schwebt sie nach oben – nutzt man dieses Prinzip in einer Lufthülle, weiß man, wie ein Heißluftballon funktioniert. In der Ballonhülle schwebt die heiße Luft nach oben, da sie leichter ist als die kalte Umgebungsluft. Ein Ballon fährt also, das haben die Physiker so bestimmt.

Im deutschen Sprachgebrauch redet man im Allgemeinen von der "Luftfahrt", "Luftfahrtbranche" oder den "Luftfahrern". Es gibt den Luftfahrerschein (der Pilotenschein), es gibt Luftfahrerschulen. Das ist historisch begründet und ist bis heute so bei behalten worden. Doch es ist eine Eigenart der Deutschen Sprache, denn sonst redet man schon vom Ballonfliegen in anderen Sprachen. Warum ist das Ganze nun so wichtig? Na klar, wegen den Ballonfahrern, die ja auch nicht Ballonflieger heißen. Denn wer in Ballonfahrerkreisen vom "Ballonfliegen" redet, muss eine Lokalrunde ausgeben. Dasselbe gilt übrigens, wenn man seinen Taufnamen, den man nach der ersten Ballonfahrt erhält, vergisst bzw. nicht flüssig aufsagen kann.